Archiv der Kategorie: Wissenswertes

Blitzdetektor

Als Gewitterwarner oder zur Detektion und Zählung von Blitzen, bietet sich der AS3935 Franklin Lightning Sensor von ams an bzw. die fertig verwendbare Erweiterungsplatine von Tautic Electronics Llc. Der Blitzdetektor/Blitzsensor erkennt bei Gewittern das RF-Signal das von Blitzen zwischen Wolken und von Wolken zur Erde erzeugt wird und ermittelt anhand eines internen Algorithmus die Entfernung des Blitzes bis zu einer Distanz von 40 km. Störungen durch andere elektronische Geräte wie Motoren oder Mikrowellenherde oder auch PCs in direkter Umgebung, werden weitgehend erkannt und unterdrückt.

Die kleine Blitzdetektor-Platine von Tautic enthält diesen AS3935-Chip und kann leicht an einen Raspberry Pi oder Arduino über die SPI oder I2C-Schnittstelle angeschlossen und die Werte ausgelesen werden.

AS3935-Lightning-Sensor
Blitzdetektor: AS3935-Lightning-Sensor von Tautic Electronics LLC zu Blitzerkennung

Blitzdetektor weiterlesen

Geigerzähler mit Raspberry Pi

Von MightyOhm gibt es mit dem „MightyOhm.com Geiger Counter v1.0“ einen einfach zu bauenden und kompakten Bausatz eines Geigerzählers mit einem SBM-20 Geiger-Müller-Röhre zur Messung von Radioaktiver Beta- und Gamma-Strahlung. Ursprünglich wurde die Schaltung vom Chaos Computer Club entwickelt.

MigthyOhm Geiger Counter v1.0
MigthyOhm Geiger Counter v1.0 Bausatz mit SBM-20 Geiger-Müller-Zählrohr

Der Geiger-Zähler von MightyOhm ermittelt den aktuellen Wert radioaktiver Strahlung als CPM (counts per minute), CPS (counts per second) und in Mikrosievert (μSv).

Radioaktivität LogoDas Sievert ist eine gewichtete SI-Maßeinheit von ionisierender Strahlung und dient zur Bestimmung der Strahlenbelastung von biologischen Organismen. Üblicherweise werden Strahlendosen in Mikrosievert (1 μSv = 0,000 001 Sv) oder Millisievert (1 mSv = 0,001 Sv) angegeben.

1 Sv  1 J / kg = 1 m2 / s2

Die veralteten Einheiten wie Rem, Gauss oder Gray sollten eher nicht mehr verwendet werden.

Geigerzähler mit Raspberry Pi weiterlesen

Radioaktive Strahlung in Salzburg

Das obige Diagramm zeigt die radioaktive Strahlung (Beta- und Gamma-Strahlung) in Mikrosievert (µSv/h) der vergangenen Tage in Salzburg an, die mit dem Geiger-Zähler-Bausatz „MightyOhm Geiger Counter v1.0“, mit der Geiger-Müller-Röhre „SBM-20“ und einem Raspberry Pi gemessen wird. Die Daten werden über Xively.com aufgezeichnet und die Grafik mit Hilfe der Javascript-Bibliothek „Highcharts“ dynamisch erzeugt. Die orange Linie ist der über ein Fenster der Messungen gemittelter bzw. geglätteter Durchschnittswert! Das zweite Diagramm stellt den Durchschnitt an radioaktiver Strahlung in μSv/h pro Tag dar.
Radioaktive Strahlung in Salzburg weiterlesen

Kontur-Filter für Seek Thermal Wärmebilder

Mit Hilfe von ImageMagick lassen sich in die Konturen eines Original-Bildes mit einem Wärmebild der Seek Thermal XR überlagern, so dass die Objekte wesentlich besser erkennbar werden. Die Firma FLIR® Systems, Inc verwendet dieses Verfahren bei den aktuellen Wärmebildkameras und nennt es „Multi Spectral Dynamic Imaging“ (MSX).

Dieser Artikel beschreibt das Verfahren, um so wie beim MSX-Filter von FLIR, die Konturen mit einem Wärmebild der Seek Thermal Wärmebildkamera zu kombinieren.

Kontur-Filter für Seek Thermal Wärmebilder weiterlesen

Image Stacking gegen Bildrauschen

Bildverbesserung durch „Image Stacking“

Die Bild-Sensoren digitaler Kameras erzeugen grundsätzlich ein leichtes meist zufälliges Rauchen, das im Normalfall nicht zu sehen ist oder gar stört. Besonders günstige Kameras mit sehr kleinen Sensoren hingegen neigen vor allem bei geringem Licht schnell zu starkem Rauchen.

Eine sehr gute Möglichkeit zufälliges Bild-Rauschen zu entfernen ist das sog. „image stacking“ und wird seit längerem in der Astrophotographie verwendet, um schwach leuchtende Sterne oder Neben zu verstärken und gleichzeitig das ebenfalls verstärke Bild-Rauschen zu reduzieren. Dazu wird vom gewünschten Motiv eine Serie an Bildern gemacht und diese zu einem Bild vereint. Im ersten Schritt werden die einzelnen Bilder aneinander möglichst gut ausgerichtet und im zweiten Schritt wird der Median der Pixel aus den übereinander liegenden Bildern (stacked images) berechnet. Der Vorteil ist, dass dabei Bildinhalte die nur auf einem bzw. wenigen Fotos zu sehen sind (z.B: störende Personen, Flecken, Pixelfehler, …) völlig herausgerechnet werden und verschwinden.

Image Stacking gegen Bildrauschen weiterlesen